1. Mai: Arbeit für Österreicher statt Zuwanderung

Mit minutenlangen Beifallsbekundungen und „HC“-Sprechchören wurden FPÖ-Obmann HC Strache und Oberösterreichs Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner am 1. Mai im Bierzelt am Linzer Urfahranermarkt von den rund 5.000 anwesenden Besuchern begrüßt. Zahlreiche Repräsentanten aus den Bundesländern – unter ihnen die FPÖ-Generalsekretäre NAbg. Herbert Kickl und EU-Abgeordneter Harald Vilimsky, der Wiener Klubobmann Johann Gudenus und der Klubobmann der oberösterreichischen Freiheitlichen, Günther Steinkellner, waren gekommen, um den traditionellen „Tag der Arbeit“ gemeinsam in Linz zu begehen.

„Arbeit für uns Österreicher statt Zuwanderung und Verdrängung“, laute das Motto der FPÖ, stellte „Hausherr“ Manfred Haimbuchner zu Beginn seiner Rede fest. Die FPÖ sei die einzige Partei, die sich um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Menschen sorgen würde. „Wir treten als soziale Heimatpartei für die Bürger ein“, so Haimbuchner. Im Herbst seien bei der Landtagswahl in Oberösterreich „Hausverstand und Normalität wählbar“. „Die Roten werden ihr blaues Wunder erleben für den Casino-Sozialismus in Linz, für das Spekulieren mit dem Steuergeld der Arbeitnehmer. Aber auch für das Asylunwesen mit maßgeblicher Unterstützung der SPÖ“, sagte Haimbuchner.

Der freiheitliche Landeschef erneuerte zugleich seine Forderung, wonach es ohne Deutsch keine Wohnung und ohne Deutsch keine Sozialleistungen geben dürfe. „Integrationsunwilligkeit muss bestraft werden. Es muss Sanktionen geben“, stellte Haimbuchner klar. Es müsse das Motto „Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Geld nicht auf das Konto“ gelten. Zudem müssen aus freiheitlicher Sicht kriminelle Asylwerber unverzüglich das Land verlassen. „Ich finde es nicht normal, dass wir zig Millionen Euro jährlich für Scheinasylanten, Wirtschaftsflüchtlinge und Ausländervereine ausgeben“, so Haimbuchner.

Haimbuchner: „ÖVP setzt beim einfachen Volk den Sparstift an“

Nicht mit Kritik sparte der freiheitliche Landeschef aber auch an der ÖVP in Oberösterreich. Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) subventioniere das Linzer Musiktheater täglich mit 100.000 Euro. „Kultur darf schon etwas kosten, aber diese täglichen hunderttausend Euro sind nicht normal. Und auf der anderen Seite gibt es nun Pläne der ÖVP, eine Reihe von Schwimmbädern zuzusperren. Beim einfachen Volk setzt die ÖVP den Sparstift an. Offenbar gilt das Motto: Oper hui, Schwimmbäder pfui“, kritisierte Haimbuchner.

Video von der 1.-Mai-Kundgebung in Linz

Der 1. Mai der FPÖ in Linz: HC Strache und ich rechnen am „Tag der Arbeit“ mit der gescheiterten Politik von SPÖ und ÖVP ab. Anschauen und teilen 🙂

Posted by Manfred Haimbuchner on Freitag, 1. Mai 2015

Der 1. Mai als „Tag der Arbeit“ stehe unter einem schlechten Stern, warnte FPÖ-Obmann HC Strache in seiner Rede in Linz vor dem Hintergrund von bald fast 500.000 Arbeitslosen in Österreich: „In der Geschichte der Zweiten Republik waren noch nie so viele Menschen ohne Arbeit wie jetzt unter dieser Faymann-Mitterlehner-Hundstorfer-Regierung.“

Minderqualifizierte Zuwanderer drängen auf den Arbeitsmarkt

Hauptverantwortlich dafür sei eine ungezügelte Einwanderung in den österreichischen Arbeitsmarkt und in das Sozialsystem: „Das führt in Österreich zu einem fortlaufenden Verdrängungswettbewerb. Österreichische Arbeitnehmer werden von Arbeitskräften aus den EU-Oststaaten, aber auch aus Drittstaaten, beinhart aus dem Arbeitsmarkt gedrängt.“ Nicht gut ausgebildete Zuwanderer würden kommen, sondern minderqualifizierte Arbeitskräfte, die die Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen überhaupt nicht wirklich beherrschen, so Strache. Außerdem würden die klein- und mittelständischen Betriebe aufgrund der hohen Belastungen auf den Faktor Arbeit sukzessive zerstört.

HC Strache nutzte den 1. Mai auch, um die Privilegien der Türkei scharf zu kritisieren, bevor er vor der drohenden Islamisierung warnte: „Für türkische Staatsbürger sieht Österreich aufgrund des Assoziationsabkommens zwischen der EU und der Türkei ganz besondere Erleichterungen vor. Die Türken können bereits nach vier Jahren rechtmäßiger Beschäftigung oder nach fünfjähriger Anwesenheit im Inland, wenn ein Familienangehöriger regulär zum Arbeitsmarkt zugelassen ist, sofort einen Befreiungsschein beantragen, der ihnen einen uneingeschränkten Zugang zum gesamten österreichischen Arbeitsmarkt gewährleistet.“

Fotos von der 1.-Mai-Kundgebung in Linz

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