1. Mai: Der Gast darf nicht dem Gastgeber seine Regeln aufzwingen

„Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der die Gäste dem Gastgeber die Regeln aufzwingen. Das wollen wir nicht!“, stellte FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner in seiner Rede zur traditionellen 1.-Mai-Veranstaltung der FPÖ klar. Bei sonnigem Frühlingswetter und großartiger Stimmung besuchten über 5.000 Freunde der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft das Festzelt am Linzer Urfahranermarkt.

Auch mit der ehemaligen Arbeiterpartei SPÖ rechnete Haimbuchner ab: „Die Sozialisten treiben heute den Spaltpilz zwischen Arbeitergeber und Unternehmer. Absoluter Tiefpunkt dieser Entwicklung ist das neueste Werbevideo der AK-Oberösterreich. Das ist pure Hetze gegen die Arbeitgeber. Für uns Freiheitliche ist aber klar: Arbeiternehmer und Arbeitgeber sitzen gemeinsam im Boot.“ Ohne Arbeitsplätze gebe es auch kein Steueraufkommen. Es sei ungerecht, wenn Menschen, die noch nie in Österreich gearbeitet haben, mehr Sozialleistungen erhielten, als Österreicher, die ihr Leben lang gearbeitet hätten. „Diese unsoziale Politik lehnen wir ab und wir Freiheitliche zeigen in Oberösterreich, dass wir es besser machen können“, so Haimbuchner. „Je stärker die FPÖ wird, desto mehr können wir das politische Establishment zum Umdenken zwingen.“

„Wir sind eine christliche Gesellschaft. Wir wollen kein islamisches Symbol, kein Kopftuch als Symbol eines politischen Islam bei uns sehen. Denn das Kopftuch ist ein Eroberungssymbol, das wir in unserem Land nicht sehen wollen“, spricht sich Haimbuchner angesichts der Wählerlisten von Austrotürken klar dafür aus, „dass die Einbürgerungen von Türken bis auf weiteres gestoppt werden soll.“

Solange es aber NGOs gebe, die von niemandem gewählt wurden und dann moralische Zensuren verteilten und viel Geld mit der Flüchtlingspolitik verdienten, gebe es keine verantwortliche Integrations- und Ausländerpolitik.

„Die FPÖ setzt sich dafür ein, die vielen Fehlentwicklungen in Österreich abzustellen. Wir sind hochmotiviert, wir haben eine starke Gemeinschaft und wir werden auch weiterhin mit aller Kraft für die Österreicher arbeiten“, schloss Haimbuchner.