2. LT-Präs. Cramer: Sechs Jahre nach Fukushima – FPÖ sagt NEIN zur Atomkraft

Schließung gefährlicher, grenznaher Atomkraftwerke ist Gebot der Stunde 

„Atomkraft ist Risiko-Energie. Vor sechs Jahren verursachten Erdbeben und Tsunami einen Gau im Atomkraftwerk Fukushima. Die Folgen, sowohl für Mensch und als auch Natur, sind verheerend. Damit eine solche Katastrophe in unserem Land nicht passiert, bedarf es der Schließung grenznaher, gefährlicher Atomkraftwerke wie Temelin oder Dukovany. Ich bin davon überzeugt, dass es eine Technologie ist, die vom Menschen nicht beherrscht werden kann. Daher müssen wir alles daran setzen, dieser Technologie den Kampf anzusagen“, stellt der Zweite Landtagspräsident DI Dr. Adalbert Cramer klar.

„Die FPÖ spricht sich seit Jahren für einen europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie aus“, erläutert Cramer. „Andere Länder wie Deutschland haben den Ernst der Lage bereits erkannt. Bis 2022 werden bei unserem Nachbarn alle Kernreaktoren abgeschaltet“, begrüßt Cramer diesen Schritt.

„Auch die Errichtung eines Atommüllendlagers in unmittelbarer Grenznähe zu Oberösterreich bekämpfen wir seit Jahren vehement“, sagt Cramer und weist auf eine diesbezügliche Vier-Parteien Initiative des Oö. Landtags hin.

„Der Ausstieg aus dem Kyoto- und dem Euratom-Vertrag sind das Gebot der Stunde. Versuchen wir gemeinsam einen Weg zu finden, um diese gefährliche Technologie endgültig abzudrehen – zum Schutz zukünftiger Generationen“, fordert Cramer abschließend.