3. LT-Präsident DI Dr. Cramer: Rote Zahlenspielerei rund um StadtRegionalBahn verdecken horrende Gesamtsumme

80 bis 90 Millionen Euro sind für die Freiheitlichen zu viel Steuergeld für ein Projekt, das keinen echten Nutzen erkennen lässt

In  einer mündlichen Anfrage zur Gmundner StadtRegionalBahn an den verantwortlichen SPÖ-LHStv. Entholzer wollte der dritte Landtagspräsident DI Dr. Adalbert Cramer in der Landtagssitzung wissen, welche Fahrgastprognose einem Investitionsvolumen von 80 bis 90 Millionen Euro zugrunde liegt. „Entholzer übte sich jedoch in Zahlenspielereien, um die tatsächliche horrende Gesamtsumme zu verschleiern. Fakt ist, dass das überteuerte Projekt gegenüber den zu erwartenden Fahrgastprognosen in keinem Verhältnis steht.“

„In der Entholzer’schen Beantwortung lagen die Kosten für das Luxusprojekt weit unter den tatsächlich zu erwartenden 80 bis 90 Millionen Euro“, erläutert Cramer. „Dazu kommt, dass die von der SPÖ erhoffte Steigerung der Fahrgäste eine rein illusorische ist. Denn Fakt ist, dass von den jetzigen Passagieren 80 Prozent Schüler sind. Wie man hier auf eine Verdoppelung der Fahrgäste kommen will, ist zumindest mir schleierhaft.“

„Von den Freiheitlichen gibt es für dieses Projekt ein klares ‚Nein‘“, so Cramer, „hier wird viel zu viel Steuergeld beim Fenster hinaus geschmissen, ohne einen rechten Nutzen erkennen zu können.“