30,36 Prozent – Das blaue Wunder ist geschafft

Mit 30,36 Prozent kann sich die FPÖ Oberösterreich über das historisch beste Ergebnis freuen und ist klarer Wahlsieger. „Es ist uns gelungen, die blauen Stimmen zu verdoppeln. Wir haben das Wahlziel, Zweiter im Land zu werden, mehr als eindeutig geschafft“, freut sich der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Manfred Haimbuchner. In Zukunft vertreten 18 FPÖ-Abgeordnete und drei Regierungsmitglieder die Interessen der Bevölkerung.

„Alle haben gegen mich gekämpft und alle haben gegen die FPÖ gekämpft – das war zu wenig Programm. Aber ich reiche allen die Hand und nehme mit Demut das Ergebnis an“, so Haimbuchner. Der „Politik der Ausgrenzung“ wurde von den Oberösterreichern eine klare Absage erteilt. „Die Menschen haben uns gewählt, weil sie mit der ÖVP und der SPÖ unzufrieden waren. Jene, die behauptet haben, sie hätten Lösungen, hatten in Wahrheit keine. Der Wähler hat ÖVP und SPÖ gezeigt, dass es zu wenig ist, auf die FPÖ hinzupecken.“ Die FPÖ habe beim Asylthema die Wahrheit gesagt, wurde aber auch für die Sachpolitik der vergangenen sechs Jahre belohnt.

Für Haimbuchner habe der Wähler der FPÖ einen klaren Auftrag gegeben. „Vor den Wahlen war der Frust der Wähler erkennbar. Die Menschen wollen Veränderung, auch Kontrolle und Ordnung. Jetzt hat die FPÖ eine Stärke erreicht, wo man uns nicht länger ignorieren kann. Aus unserer Sicht muss es in Oberösterreich nun endlich zu merkbaren gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Änderungen kommen. Das erwarten sich die Bürger zu Recht. Wir werden wie bisher Sachpolitik betreiben und die Ärmel für Oberösterreich aufkrempeln“, so der designierte freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter.

Das Ergebnis im Detail:

Die FPÖ ist nicht nur zweitstärkste Kraft im Land und klar vor der SPÖ, im Landtag konnte sie sich von bisher neun auf 18 Abgeordnete verdoppeln. In der Landesregierung stellt die FPÖ in Zukunft einen Landeshauptmann-Stellvertreter und zwei Landesräte. Drei freiheitliche Bundesräte werden in Wien die Interessen Oberösterreichs vertreten. Erstmals sind die Freiheitlichen in 89 Gemeinden klar auf dem ersten Platz. Auch die Zugewinne auf Gemeinderatsebene sind beachtlich. In Zukunft vertreten in den 442 Kommunen 1.940 FPÖ-Gemeinderäte die Interessen der Bürger, ein Plus von 731 Mandaten zum Jahr 2009. Zudem gibt es neun Bürgermeister, die auf Gemeindeebene freiheitliche Politik zum Wohl der Bürger machen. Elf Kandidaten – darunter auch Andreas Rabl in Wels – stellen sich am 11. Oktober der Stichwahl um das Bürgermeisteramt. In allen Wahlkreisen konnten Grundmandate erzielt werden. In Linz und Umgebung sowie im Innviertel und Traunviertel jeweils drei, im Hausruckviertel vier und im Mühlviertel zwei Grundmandate.