Abgeschobener nach 14 Tagen wieder da – FPÖ für Heereseinsatz

Ein 25-jähriger Nigerianer ohne Aufenthaltsrecht, der im August durch die heimische Exekutive abgeschoben wurde, tauchte nach 14 Tagen wieder in Österreich auf. Der amtsbekannte Drogendealer wurde am 7. September in Linz gefasst. Nun soll der Mann erneut abgeschoben werden.

Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) zeigt sich empört über diesen Fall und pocht auf Grenzkontrollen. „Unsere Grenzen sind löchrig wie Schweizer Käse. Schengen ist gescheitert“, kritisiert Haimbuchner. Die derzeitigen Kontrollen seien nur „Placebo-Aktionen, um die Menschen zu beruhigen“.

 

Der FPÖ-Politiker fordert von der rot-schwarzen Bundesregierung die Wiedereinführung des Assistenzeinsatzes des Heeres an allen Grenzen: „Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir wissen, wer in unser Land kommt.“ Haimbuchner betont: „Die Menschen haben zu Recht kein Verständnis mehr für diese verfehlte Sicherheitspolitik“.