Arbeitslosenrekord in Oberösterreich

Seit Jahren steigen die Arbeitslosenzahlen unaufhaltsam. In Oberösterreich – und hier vor allem im Zentralraum – sind auch im Februar die Zahlen der Arbeitssuchenden erneut gestiegen. Allein in Linz gibt es ein Plus von 22 Prozent. Das sind 1.700 Menschen mehr als im Februar 2013, die auf der Suche nach einer Anstellung sind. In ganz Oberösterreich sind mehr als 45.000 Personen ohne Arbeit, knapp 12.000 sind in Schulungen.

Doppelter Rekord der Regierung: Negativ-Rekord bei Arbeitslosen und Schulungsrekord.

Manfred Haimbuchner fordert endlich die Sinnhaftigkeit von Kursen zu durchleuchten. Oft drängt sich nämlich die Vermutung auf, dass die Regierung mittels Schulungen die Statistiken schönen will. „Wir brauchen qualitativ hochwertige Ausbildungsmaßnahmen für jene Menschen, die nicht im aktiven Erwerbsleben und auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen sind. Wir brauchen hier aber auf alle Fälle eine Qualitätskontrolle – im Interesse der Schulungsteilnehmer und im Interesse der Steuerzahler, mit deren Geldern diese Maßnahmen finanziert werden“, so der FP-Landeschef.

Es gäbe zahlreiche Meldungen, wonach Arbeitslose wiederholte Male in die gleichen Kurse geschickt werden. Österreichweit kosten dem Steuerzahler die AMS-Kurse rund 1,1 Milliarden Euro. „Der Unsinn mit dem Verstecken von Beschäftigungslosen in teuren Schulungen muss ein Ende haben!“