Arbeitslosigkeit: Keine Trendwende

Die neuesten Zahlen des AMS belegen den Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Oberösterreich um 0,1 Prozent. Grund dafür ist jedoch nicht die Politik der Bundesregierung, sondern der milde Winter. So ist der Rückgang direkt auf die Bauwirtschaft zurückzuführen, in der sich aufgrund der kürzeren Winterpause weniger Bauarbeiter arbeitslos melden mussten. Konkret handelt es sich um 1.400 Bauarbeiter, die den Negativtrend kurzfristig stoppten.

In Summe gibt es in Oberösterreich etwa 50.000 Arbeitslose. Bereits fünf Prozent davon sind Flüchtlinge. Österreichweit stiegen die Zahlen erneut auf den neuen Negativrekord von 10,4. Insgesamt haben fast 500.000 Menschen keine Arbeit, wobei auch hier die Anzahl der Ausländer stark ansteigt. So bestätigen die Zahlen des AMS, dass die Anzahl der arbeitslosen Einwanderer im Februar um 9,5 Prozent stieg.

Für Manfred Haimbuchner ist es wichtig, „dass sich die Baukräne bewegen. Eine Million Euro an Förderungen im Neubau schafft bzw. sichert rund 60 Arbeitsplätze. Unser Bundesland investiert täglich eine Million – im Jahr insgesamt 365 Millionen – im Wohnbau und schafft bzw. sichert somit allein in diesem Bereich rund 21.900 Arbeitsplätze.“ Und mit den Förderungen in Höhe von 197 Millionen Euro für Sanierungen schafft bzw. sichert das Wohnbauressort in Oberösterreich zusätzlich 7.880 Arbeitsplätze. Dem FPÖ-Wohnbaureferenten ist es ein Anliegen, dass Arbeitsplätze gesichert werden. „Ich will weiterhin mit den vorhandenen Geldern eine optimale Bauleistung garantieren – für Arbeitsplätze und für leistbares Wohnen.