Arbeitslosigkeit: Mitterlehner und Schelling sind gefordert

Auch diesen Monat gibt es einen traurigen Höchststand bei der Arbeitslosigkeit in Oberösterreich. Im August gab es einen Anstieg um 12,5 Prozent. Derzeit sind mehr als 35.000 Menschen ohne Arbeit. Oberösterreich liegt damit österreichweit bei der Zunahme gleich hinter Wien.
 
Für FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner ist diese trübe Situation dem jahrelangen Reformstau zu verdanken. Aus Sicht von Haimbuchner wird die Lage am Arbeitsmarkt zur Nagelprobe für den neuen ÖVP-Obmann und den neuen Finanzminister: „Mitterlehner und Schelling sind jetzt gefordert. Beide stammen aus dem Wirtschaftsbund und müssen sofort mit dem Amtsantritt beweisen, ob sie tatsächlich etwas von Wirtschaft verstehen. Denn das Jammern über die Konjunktur alleine wird keine Arbeitsplätze schaffen“, fordert Haimbuchner längst überfällige Reformen ein. Komme es zu einer deutlichen steuerlichen Entlastung, könne die Wirtschaft und somit auch der Arbeitsmarkt endlich angekurbelt werden.

Haimbuchner verweist auch darauf, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Ausländern um 23,3 Prozent die Ausreise von Drittstaatsangehörigen und EU-Bürgern bei längerer Arbeitslosigkeit erfordert. „Dieser Bereich darf nicht länger ein Tabuthema sein. Wir müssen alles daran setzen, dass der Arbeitsmarkt flexibel auf Herausforderungen reagieren kann“, so der freiheitliche Landesparteiobmann.