Arbeitslosigkeit steigt weiter

Die Rekordarbeitslosigkeit in Oberösterreich hält weiter an. 37.384 Menschen sind im März arbeitslos gewesen, 11.593 waren in Schulungen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von knapp elf Prozent bei den Arbeitslosen und ein Plus von 5,8 Prozent bei den Schulungen. FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner fordert angesichts der aktuellen Zahlen des AMS eine Bremse des negativen Aufwärtstrends: „Wir brauchen ein Impulsprogramm für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich, damit wieder mehr Leute eine Beschäftigung finden.“

Haimbuchner verweist darauf, dass es ihm als zuständigen Wohnbaulandesrat gelungen ist, die Bauleistung auf hohem Niveau zu halten: „Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen und Wohnraum wird durch mehr Angebot leistbarer.“ Nach wie vor kann jedoch die von SPÖ und ÖVP vor den Wahlen vollmundig versprochene Bauoffensive mit 267 Millionen Euro nicht abgeholt werden. „Rot und Schwarz blockieren: Darunter leiden übrigens alle Bundesländer – auch das rot regierte Wien“, erklärt der FPÖ-Obmann.

Mit einer Wohnbauoffensive könnte die Wirtschaft angekurbelt werden. Offensichtlich fehlen Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger jedoch der Wille, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. „Das ist besonders ärgerlich“, kritisiert Haimbuchner und meint: „Würden es SPÖ und ÖVP ernst meinen, sollten die Mittel zweckgebunden für den mehrgeschossigen Wohnbau eingesetzt werden. Das schafft dringend benötigte Arbeitsplätze und würde die Mieten senken.“