Arbeitsplätze werden der Willkommenskultur geopfert

Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an. So waren in Oberösterreich im letzten Monat 370 Menschen mehr arbeitslos als im August des Vorjahres. Grund ist vor allem die massive Einwanderung.

Gerade im Niedriglohnbereich zeigt sich bereits jetzt ein klarer Verdrängungswettbewerb durch Arbeitsmigranten. 36 Prozent der Schulungsplätze des AMS gehen derzeit an Ausländer, Tendenz steigend. Auch die Anzahl der arbeitslosen Asylberechtigten ist seit 2015 um fast 10.000 gestiegen.

Für Gerhard Knoll, den Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, ein Alarmsignal: „Österreich braucht eine sektorale Schließung des Arbeitsmarktes für Ausländer. Arbeit muss an erster Stelle an Österreicher vergeben werden.“ Die vom roten Arbeiterkammerpräsident Rudolf Kaske geforderte Integration der Asylwerber in den Arbeitsmarkt sei ein Schlag ins Gesicht aller arbeitslosen Österreicher, betont der blaue Landesobmann. „Dadurch wird man schrittweise die Arbeitsplätze der Willkommenskultur opfern“, so Knoll.