Asylantenfamilie bekam Sozialleistungen in Rekordhöhe

Über 5.000 Euro an staatlichen Unterstützungen soll eine zehnköpfige Asylantenfamilie im Bezirk Steyr im Vorjahr bezogen haben. Das geht aus einem Schreiben des Roten Kreuzes hervor, das seit einigen Tagen im Internet kursiert. Nachdem das Rote Kreuz die Echtheit des Schreibens bestätigt hat, ist die Empörung vor allem in den sozialen Medien groß.

Demnach erhielt die offenbar arabischstämmige Familie 2015 eine bedarfsorientierte Mindestsicherung in Höhe von 3.783,90 Euro monatlich. Hinzu kamen ein Kinderabsetzbetrag sowie eine erhöhte Familienbeihilfe von 1.334,20 Euro monatlich. In Summe standen der Familie also Geldmittel in Höhe von 5.118,10 Euro pro Monat zur Verfügung. Bei einem weiteren Familienmitglied lief eine Berufung, weil die erhöhte Familienhilfe nicht bewilligt wurde.

FPÖ-Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek kann die Aufregung in der Bevölkerung ob derartiger Summen verstehen. „Auf keinen Fall darf es dazu kommen, dass Einzelne die Mindestsicherung als Lebensmodell sehen und diese beziehen, obwohl sie noch nie in unser Sozialsystem einbezahlt haben. Die staatliche Unterstützung ist als Notfallsicherung in einer Ausnahmesituation gedacht und nicht als Recht, sich von der Allgemeinheit ein schönes Leben finanzieren zu lassen“, stellt Podgorschek klar.