Asylwerber verweigern Aufteilung in Europa

Im vergangenen Jahr beschloss die EU die Verteilung von 160.000 Asylwerbern aus Lagern in Griechenland und Italien in andere EU-Staaten. Die Verteilung lief bisher sehr schleppend, denn bisher sind erst 2.000 Personen umgesiedelt worden. Diese Verzögerung liegt aber nur zum Teil an Ländern wie Polen oder der Slowakei, die sich weigern, Asylwerber aufzunehmen. Viele Asylwerber verweigern die Umsiedlung, weil sie nicht in Länder, wie etwa Bulgarien oder Litauen gebracht werden wollen. Sie wollen sich aussuchen, in welche Länder sie verteilt werden. Ganz oben auf der Wunschliste: Deutschland, Österreich und Schweden.

FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner übte an diesen Zuständen deutliche Kritik: „Es kann nicht sein, dass sich Asylwerber, die angeblich vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind, aussuchen dürfen, in welchem Land sie untergebracht werden. Anstatt froh zu sein, das eigene Leben gerettet zu haben, wollen viele in die attraktiven Sozialstaaten Deutschland, Schweden oder Österreich. Das zeigt deutlich, dass ein Großteil der angeblichen Kriegsflüchtlinge in Wahrheit aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa gekommen sind. Die FPÖ sagt hier ganz klar: Es gibt kein Recht auf Asyl für Wirtschaftsflüchtlinge!“

Die EU müsse daher dringend Ordnung in ihre Asylpolitik bringen. „Die Menschen verlieren nicht umsonst das Vertrauen in die europäischen Institutionen. Wenn die EU unfähig ist, das Problem in den Griff zu bekommen, dann müssen die einzelnen Nationalstaaten eben handeln. Für Österreich kann das nur heißen: Menschen ohne Asylgrund müssen sofort in ihre Heimatländer abgeschoben werden.“