Asylzahlen explodieren

Durch den massiven Ansturm an Asylsuchenden im vergangenen Jahr ist die Zahl der Asylanträge in Österreich regelrecht explodiert. Allein von Jänner bis März des heurigen Jahres gab es 14.328 Asylanträge – das ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um beinahe 39 Prozent. Dazu kommt, dass der weitaus größte Anteil der Asylwerber – nämlich 67 Prozent – Männer sind.

Bemerkenswert ist zudem die Tatsache, dass die größte Gruppe der Asylwerber mit beinahe 28 Prozent aus Afghanistan stammt. Dort liegt aber kein echter Asylgrund mehr vor. Auch die Zahl der Abschiebungen und freiwilligen Rückreisen hat sich im Vergleich zum Vorjahr – trotz der höheren Asylwerberzahlen – weiter verringert.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner sind diese Zahlen auch Ausdruck des eklatanten Versagens der Bundesregierung: „Die Österreicher bekommen nun die Rechnung für das vollkommene Versagen der SPÖ und ÖVP in der Asylkrise präsentiert. Die Asylanträge explodieren, Abschiebungen oder freiwillige Ausreisen von abgelehnten Asylwerbern sind rückläufig und auf lächerlich niedrigem Niveau. Es ist endlich Zeit für einen Wandel auch in der Asylpolitk.“

Es sei jetzt notwendig, so Haimbuchner, die Asylverfahren zu beschleunigen, abgelehnte Asylwerber rasch abzuschieben und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass eine effektive Grenzsicherung umgesetzt wird.