AUF-Wagenthaler: Schwarze Polizeigewerkschaft lässt sich von Landespolizeidirektor instrumentalisieren

Der Landesvorsitzende der AUF-Personalvertretung, Josef Wagenthaler stellt zum offenen Brief der VP-nahen Polizeigewerkschafter fest: „Hier lassen sich die Kollegen der schwarz dominierten Polizeigewerkschaft vom Landespolizeidirektor instrumentalisieren. FPÖ-Landesparteiobmann, LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner hat in seiner Kritik nie die Kollegen der Polizei oder des Verfassungsschutzes kritisiert. Diese leisten eine hervorragende Arbeit. Die Kritik von LH-Stv. Haimbuchner bezog sich ausschließlich auf die Führungsspitze in der Polizei, die nicht jene Sorgfalt hat walten lassen, wie man sie im Umgang mit Ermittlungsergebnissen erwarten darf.“

„Es geht den Kollegen der schwarzroten Polizeigewerkschaft offenbar vordringlich darum, Emotionen zu schüren“, so Wagenthaler. Im gesamten Fall sei die Kommunikation der Landespolizeidirektion nicht optimal verlaufen. Das belege alleine die Tatsache, dass es Presseerklärungen gab, wonach es keinen islamistischen Hintergrund gebe, erinnerte Wagenthaler.  Im Übrigen gebe es für eine Polizeigewerkschaft wichtigere Probleme, wie das drängende Personalproblem oder eine optimierungsbedürftige Ausrüstung, die zu thematisieren wären, so Wagenthaler abschließend.