Ausländer verdrängen Österreicher am Arbeitsmarkt

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Ausländer auf dem österreichischen Arbeitsmarkt stark gestiegen. Währenddessen finden sich immer weniger österreichische Staatsbürger unter den Erwerbstätigen.

Zwar ist die Summe der Arbeiter zwischen 2013 und 2015 um 43.600 gestiegen, jedoch konnten die Österreicher selbst daraus keinen Vorteil ziehen. So gab es einen Rückgang inländischer Erwerbstätiger um 26.700. Zeitgleich stieg die Anzahl der beschäftigten Rumänen und Bulgaren um 17.500 auf 50.200 Arbeitskräfte.

Diese Zahlen stammen aus der Mikrozensus-Erhebung. Die Tageszeitung „Die Presse“ hat von der Statistik Austria eine Sonderauswertung über die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt bekommen.

Hundstorfers falsche Prognosen

Der ehemalige Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hatte sich für die Arbeitsmarktöffnung für Rumänen und Bulgaren ausgesprochen. Der jetzige Bundespräsidentschaftskandidat hatte vorausgesagt, dass „keine Riesenmengen“ kommen würden. Eine Prophezeiung, die so mittlerweile auch von vielen seiner Parteikollegen nicht mehr geteilt wird.

Haimbuchner fordert Vorrang für Österreicher

Der freiheitliche Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner betont die Notwendigkeit, den Österreichern Vorrang am heimischen Arbeitsmarkt einzuräumen: „Österreich ist mit einer Rekordarbeitslosigkeit konfrontiert. Die Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt aus Osteuropa verschärft die Situation. Wir brauchen umgehend eine sektorale und temporäre Schließung des Arbeitsmarktes.“

Gerade vor dem Hintergrund der zehntausenden Asylwerber, die sich in unserem Land aufhalten, müsse jetzt dieser notwendige Schritt gesetzt werden, hebt Haimbuchner hervor. Die ungezügelte Zuwanderung sei nämlich weder wirtschaftlich, noch sozial auf Dauer zu ertragen.