Ausländerkriminalität in Oberösterreich steigt

Die kürzlich veröffentlichte Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2014 gibt nur wenig Grund, die Sicherheitslage in Oberösterreich zu loben. „Trotz des unermüdlichen Einsatz unserer Exekutive bleibt die Kriminalität weiterhin auf hohem Niveau und auch die Aufklärungsquote konnte nur wenig gesteigert werden“, stellt FPÖ-Landesparteichef Manfred Haimbuchner fest.

Im Jahr 2014 wurden in Oberösterreich insgesamt 63.836 Straftaten angezeigt, von denen die Polizei 51,2 Prozent aufklären konnte. Damit liegt Oberösterreich bei der Aufklärungsquote knapp hinter Vorarlberg auf Platz zwei. „Das ist sicher ein großer Verdienst unserer Polizei, besonders in Zeiten von Postenschließungen und zunehmender Ost-Kriminalität in ganz Österreich“, so Haimbuchner.

Der Ausländeranteil bei den Straftätern lag weiterhin unvermindert hoch bei 32,8 Prozent und stieg damit im Vergleich zum Jahr 2013 sogar leicht an. Unter dieser Tätergruppe waren es vor allem Rumänen, Polen, Tschechen, Slowaken und Bulgaren, die im Vorjahr Straftaten in Österreich verübten. Dazu Haimbuchner: „Die Zahlen zeigen, dass die freiheitliche Forderung nach Wiedereinführung von Grenzkontrollen durchaus gerechtfertigt ist.“

Auch der Aufenthaltsstatus der straffällig gewordenen Ausländer gibt Anlass zu Kritik. So waren 10,2 Prozent der ausländischen Straftäter Asylwerber und sogar 28,5 Prozent Fremde ohne Beschäftigung. „Wer das Recht auf Asyl und unsere Gastfreundschaft ausnutzt, um Straftaten zu begehen, der muss unsere Alpenrepublik ohne Wenn und Aber verlassen“, stellt Haimbuchner klar.