BezPO NAbg. Kitzmüller: zu geplanten Parkgebühren: Mühlviertler Pendler dürfen nicht benachteiligt werden

Pendler bereits jetzt Belastungen ausgesetzt – Autofahrer nun auch Melkkühe der Landeshauptstadt

Ein klares Nein kommt von der Bezirksparteiobfrau der FPÖ Urfahr-Umgebung, NAbg. Anneliese Kitzmüller zu den Plänen der Stadt Linz, in Zukunft auf dem Areal des Urfahrmarktes Parkgebühren einzuheben. „Jene Menschen aus dem Mühlviertel, die die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz nach Linz in Kauf nehmen, dürfen nicht für die verfehlte Verkehrspolitik zur Kasse gebeten werden. Nur weil Linz auf einem Schuldenberg wegen des SWAP-Desaster sitzt, kann es nicht sein, dass die tägliche Fahrt zur Arbeit für die Pendler aus den nördlichen Bezirken noch weiter verteuert wird. Bereits jetzt sind die Autofahrer die Melkkühe der Nation, nun offenbar auch für die Stadt Linz!“

„Wer nach Linz pendelt ist mit tagtäglichem Stau konfrontiert. Die Rudolfsstraße ist ein Nadelöhr, die Zukunft der Eisenbahnbrücke ungewiss und auf die vierte Donaubrücke warten die Bürger mehr als 30 Jahre“, zeigt Kitzmüller auf. Tatsache ist, dass gerade im Zentralraum viele Arbeitsplätze vorhanden sind. „Die Linzer Industrie ist auf die Mitarbeiter aus dem Mühlviertel angewiesen. Daher kann es nicht sein, dass die nunmehr bestraft werden bzw. der Weg zum Arbeitsplatz ein Hürdenlauf wird,“ so Kitzmüller.

Die freiheitliche Bezirksparteiobfrau betonte abschließend: „Alternativen gibt es nicht. Jahrelang wurde verabsäumt, Park & Ride-Anlage zu schaffen. Nun mit dieser Nacht- und Nebelaktion werden die Mühlviertler Pendler nicht nur zur Kasse gebeten, sie werden auf der Straße allein stehen gelassen.“