Blaue Aufbruchstimmung im Mühlviertel

Nach dem fulminanten Wahlauftakt am Vormittag in Wels standen am Samstag noch zwei weitere Stationen am Plan der blauen „Heimat-Tour“: Freistadt und Altenfelden. Bei Kaiserwetter rechneten Bundesparteichef HC Strache und der oberösterreichische Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner vor hunderten begeisterten Anhängern in gewohnter Manier mit den Regierungsparteien ab.

„Die Menschen sind in Sorge. Und keine der beiden Altparteien, die Österreich seit über einem halben Jahrhundert umklammern, hilft den Menschen. Im Gegenteil: Mit Misswirtschaft, Kammer- und Klientelpolitik haben Rot und Schwarz Österreich zu einem Hochsteuer-, Hochpreis- und Hochschuldenland gemacht“, stellte Haimbuchner fest. Besonders scharf kritisierte der freiheitliche Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 27. September das vor kurzem beschlossene Unterbringungs- und Sicherstellungsgesetz zur Schaffung von Quartieren für Asylwerber. „Bei einer Erweiterung einer Betriebsanlage, um Arbeitsplätze zu schaffen, gibt es ein administratives und bürokratisches Hochamt. Aber für die größtenteils illegale Einwanderung entmündigt man in unserem Land die Bürgermeister und Gemeinden“, erklärte Haimbuchner die ablehnende Haltung der Freiheitlichen zum Gesetz. „Rot, Schwarz und Grün haben im oberösterreichischen Landtag und im Parlament ausverhandelt, über die Bürger drüber zu fahren. Mit uns Freiheitlichen geht das nicht!“

„Die Freiheitlichen werden auch weiterhin klare Ansagen in Oberösterreich machen. Ich bin gerne Populist, wenn die etablierten Politiker von ÖVP, SPÖ und Grünen das populistisch nennen“, sagte der freiheitliche Spitzenpolitiker. „Ich will weiterhin den Oberösterreichern helfen, den Sand wegzuräumen, der ihnen von ÖVP, SPÖ und Grünen in die Augen gestreut wird. Ich mache Politik, um den Menschen zu helfen“, so Haimbuchner.

Auch Bundesparteiobmann HC Strache zeigte kein Verständnis für die Versäumnisse von Rot und Schwarz: Die Steuerreform sei eine „Pflanzerei“, was jetzt übrig bleibe, werde in zwei Jahren durch die kalte Progression wieder aufgefressen sein. SPÖ und ÖVP würden sich schon längst nicht mehr mit den echten Problemen der Menschen beschäftigen, sondern mit Randthemen wie Homo-Ehe und homosexuellen Ampelpärchen.

Begeistert zeigten sich Strache und Haimbuchner von der hervorragenden Stimmung anlässlich der „Heimat-Tour“ im Mühlviertel. Gekommen waren nämlich so viele Sympathisanten wie noch nie. „Man spürt, dass die Menschen in Oberösterreich Veränderung wollen. Mit einer Stimme für die FPÖ können die Menschen etwas bewegen“, so Haimbuchner. Und Parteichef Strache ergänzte: „Am 27. September wird es einen blauen Wandel in Oberösterreich geben.“

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