Dealender Asylwerber bezog Mindestsicherung und urlaubte daheim

Der Anführer einer in Wels aufgeflogenen afghanischen Drogenbande ließ sich auf Kosten der Steuerzahler mit der Mindestsicherung aushalten. Dennoch soll er mehrfach auf Heimaturlaub nach Kabul geflogen sein.

Als dann mit 1. Juli in Oberösterreich per Landtagsbeschluss die Mindestsicherung für Asylberechtigte von 914 auf 520 Euro gesenkt wurde, meldete er sich in Wien an, wo nach wie vor mehr Geld ausbezahlt wird.

Da die Ermittlungen erst begonnen haben, hält sich die Welser Staatsanwaltschaft noch bedeckt. Ein Sprecher bestätigt aber, dass vier afghanische Verdächtige festgenommen wurden. Sie sollen seit März rund 23 Kilogramm Marihuana nach Wels gebracht und die Ware dann um knapp 80.000 Euro verkauft haben.

„Wie kommen die heimischen Steuerzahler dazu, dass sie Drogendealer auf Steuerkosten über die Mindestsicherung finanzieren“, kritisiert FPÖ-Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek. Er fordert nun die Abschiebung des afghanischen Drogenhändlers. „Nicht nur auf Grund der Urlaubsreisen nach Kabul, sondern auch auf Grund seiner Drogenverkäufe muss dieser Asylwerber umgehend in sein Heimatland abgeschoben werden“, so Podgorschek.