NAbg. DI Deimek: Goldreserven schützen bei Währungskrieg

Ewald Nowotny weiter im vorpensionären Winterschlaf =

Während die Krise um die Ukraine die Welt beschäftigt, scheint die Oesterreichische Nationalbank in ihrem Winterschlaf zu verharren. „Unsere staatlichen Goldreserven müssen endlich nach Österreich transportiert werden“, fordert FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek. „Wenn sich der Sanktionskonflikt weiter ausweitet, ist ein Währungskrieg denkbar. Dann brauchen wir unser Gold sofort“, führt Deimek aus. *****

Der Goldexperte Jim Sinclair warnt vor einem Währungskrieg zwischen Russland und den USA. Russland könne die Verrechnung von Rohstoffen aussetzen und so sowohl dem US-Dollar als auch der Wirtschaft einen schweren Schlag versetzen. „In einer Konfliktsituation würde ich mir unser Gold in Österreich wünschen und nicht in London oder als Buchungszeile in Bankbilanzen“, fordert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Gründer der Initiative „Rettet unser österreichisches Gold“. „Die Deutsche Bundesbank hat eindrucksvoll bewiesen, wie lange es dauern kann, Goldreserven ins Inland zu transportieren. Ob aus den offiziell kommunizierten Gründen, oder aus anderen, sei jetzt dahingestellt“, weist Deimek auf weitere Aspekte hin.

„Sollte sich der Sanktionsschlagabtausch zu einem Währungskrieg ausweiten, werden wir unser Gold gut gebrauchen können“, fordert Deimek Beweglichkeit seitens Ewald Nowotnys und des Direktoriums der OeNB. „Der Gouverneurssessel der Nationalbank  ist  schließlich ein verantwortungsvoller Posten. Keine Ausgedinge, um Jahre für eine üppige Pension zur sammeln“, schließt Gerhard Deimek.