NAbg. DI Deimek: Wer oder was ist der Verkehrsclub Österreich?

Lobbying, Spenden und Willi Nowak

Der Verkehrsclub Österreich scheint auf nahezu allen Bällen zu tanzen. Man geriert sich wissenschaftlich, genießt den Status der Gemeinnützigkeit und ist ein eingetragener Lobbyist. „Auf gewisse Weise fühle ich mich an die Anpassungsfähigkeit eines Chamäleons erinnert, wenn ich an den VCÖ und seine Aspekte denke“, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek.

Der Verkehrsclub Österreich ist eine hochsubventionierte Vereinigung. Chef Willi Nowak meinte, dass der VCÖ eine Anwaltschaft für die Natur übernommen habe. „Bisher ist mir der VCÖ eher durch seine Eintragung im Lobbying-Register als durch wissenschaftlich wertvolle Beiträge aufgefallen“, stellt Deimek die Förderungswürdigkeit des Vereins infrage. „Über die vergangenen Jahre hinweg zeigten prominente Fälle, dass Lobbying nicht zwingend den Interessen der Mehrheit der Menschen dient“, merkt Deimek an. Es sei klärungsbedürftig, was der VCÖ jetzt eigentlich sei. „Willi Nowak verfasste eine Studie mit dem Titel ‚Öffentliche Förderungen gezielt nützen‘“, zitiert Deimek einen Artikel aus dem Wirtschaftsmagazin „Format“ mit dem Titel „Steuermillionen für den VCÖ“.

„Dieses Dreieck aus steuerlicher Begünstigung, Lobbying und augenscheinlicher Expertise im Bereich Subventionen halte ich für illegitim und problematisch“, schließt Deimek.