Die Rolle des Vaters gewinnt an Bedeutung

Laut jüngster IMAS-Studie gewinnt die Rolle des Vaters an Bedeutung. Für 80 Prozent der Befragten sind der Kontakt und Zusammenhalt in der Familie sehr bzw. ziemlich stark zu beurteilen. Und rund drei Fünftel stimmen zu, dass man Familie braucht, um glücklich zu sein. Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag von Oberösterreichs Familienreferenten und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ).

Dass die Eltern die besten Vorbilder sind, beweist, dass bei den Erziehungszielen sich traditionelle Werte wie gute Umgangsformen, Ehrlichkeit, Fleiß, Ehrgeiz und Geborgenheit wieder stärkerer Beliebtheit erfreuen. Zudem zeichnet sich bei jüngeren Familien ein Trend zum einer stärkeren Beteiligung der Väter bei der Kindererziehung ab. So nehmen mittlerweile rund 20 Prozent der Väter die Väterkarenz in Anspruch.

Eine „aktive Vaterschaft“ bringt häufig positive Auswirkungen mit sich: Bei Buben sind seltener Schulabbrüche, sowie Tendenzen zu Gewalttätigkeit und Drogenmissbrauch zu erkennen. Bei den Mädchen kann der Vater die soziale Kompetenz stärken und die Neigung zu Essstörungen, sowie Drogenmissbrauch sind ebenfalls wesentlich geringer.

„Kinder brauchen starke Bezugspersonen, um zu selbstsicheren und kritischen Menschen heranzuwachsen. Dazu braucht es beide Eltern und gerade eine aktive Beteiligung der Väter hat positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder. Mit einer starken Familie sichern wir die Zukunft unseres Landes“, so Familienreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner.