„Die Wahrheit ist zumutbar“ – FPÖ präsentiert Junikampagne

Nach den sensationellen Erfolgen der FPÖ bei den Landtagswahlen in der Steiermark und im Burgenland legen die oberösterreichischen Freiheitlichen jetzt mit einer neuen Kampagne nach. Auf landesweit 225 Großflächenplakaten wird Manfred Haimbuchner, der freiheitliche Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Herbst, staatsmännisch präsentiert – als einer, der die Dinge beim Namen nennt. Ergänzt um die Botschaft: „Weil die Wahrheit zumutbar ist.“ Über die dahinterstehenden Inhalte lässt Haimbuchner keine Zweifel, es geht um die Asyl- und Ausländerpolitik. „Wer in Österreich leben und arbeiten will, dem muss klar sein, dass unsere Regeln für alle gelten. Wer sich nicht anpasst oder nur unser Sozialsystem ausnutzen will, muss wieder gehen“, fordert Haimbuchner in der Zuwanderungspolitik ein Umdenken. Ohne Deutschkenntnisse dürfe es keine Zuwanderung geben. Wer integrationsunwillig sei, dem sollen die Sozialleistungen gestrichen werden. Österreich dürfe „nicht das Sozialamt der Welt sein“.

Besonders die Arbeitslosigkeit unter Zuwanderern ist für Haimbuchner besorgniserregend: „Vierzig Prozent der Beschäftigungslosen haben Migrationshintergrund. Wir müssen unseren Arbeitsmarkt schützen, daher sollen Ausländer, die lange ohne Beschäftigung sind, ausgewiesen werden.“

Die FPÖ will sich mit der neuen Plakatkampagne ganz als soziale Heimatpartei präsentieren. „Wir setzen uns für den Erhalt der Regionen und die Verteidigung unserer Identität ein. Unsere Traditionen und unser Brauchtum müssen geschützt werden“, stellt Haimbuchner klar. Als Wahlziel bleibt Haimbuchner bei der Formel: zweiter Platz vor der SPÖ und ein zweiter Landesregierungssitz.