Einwanderung in die Parallelgesellschaft

Muslimische Parallelgesellschaften waren lange Zeit eine Sache großer europäischer Ballungszentren. In den vergangenen Jahren haben sie sich aber auch bei uns gebildet, selbst in ländlichen Regionen. Wer mittlerweile nach Österreich einwandert, der wandert gar nicht wirklich in unsere Gesellschaft ein. Stattdessen sucht er sich seinen Platz in der migrantischen Parallelgesellschaft. Hier offenbaren sich dann die Versäumnisse der Integrationspolitik von SPÖ und ÖVP. Wozu auch Integration? Der Alltag kann durch die Ghettobildung in der eigenen Muttersprache erledigt werden, etwa beim Einkauf. Wozu Deutsch lernen, wenn der türkische Greißler eh vor Ort ist?

Kolumne „Ohne Maulkorb“

Integration ist eine Bringschuld der Einwanderer. Wer zu uns kommt, muss klar sagen: „Ich will ein Teil Eurer Gesellschaft werden!“ Viele Zuwanderer jedoch haben keine Zugang zu unserer Kultur, zur westlichen Welt gefunden. Die Gründe dafür sind vielseitig: eine altertümliche Familienordnung, tradierte Rituale, Überreligiosität, aber auch Analphabetismus und einfach nur Faulheit. Diese Fakten auf den Punkt bringt der scheidende SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky. In Neukölln liegt der Anteil der Bürger mit Migrationshintergrund bei 42,1 Prozent, der Ausländeranteil bei 22,8 Prozent. Der SPD-Politiker geht mit seiner Kritik an Integrationsunwilligen sogar noch einen Schritt weiter: Viele seien zu träge, die deutsche Sprache zu lernen oder ihre Kinder zu fördern. Zuwanderer wollen zwar, dass ihre Kinder Ärzte oder Piloten werden, sie tun aber laut Buschkowsky nichts dafür. Klappt es nicht, sind die Deutschen schuld, die sie diskriminieren.

„Der Islam gehört zu Deutschland“, gab es Aussagen führender Politiker im Nachbarland. Ähnliche Wortspenden gab es auch in Österreich. Für den scheidenden SPD-Politiker ist diese Aussage „so was von falsch. Der Beitrag des Islam zu Reformation, Aufklärung und zum Humanismus ist mir nicht präsent. Der Islam hat keinen Beitrag zu den Werteordnungen in Deutschland geleistet.“ Was es aber gibt, egal ob in Berlin oder in Österreich: den wachsenden Druck von Seiten der Islamisten. Mädchen werden auf Flugblättern in Berlin aufgefordert, sich muslimisch zu kleiden. In der deutschen Bundeshauptstadt gibt es sogar schon Fahrschulen für muslimische Frauen ohne männliche Fahrlehrer. Gegen Schulhausmeister, die während des Mädchen-Sportunterrichts in der Turnhalle arbeiten, werden Disziplinarverfahren verhängt.

Es ist zu hoffen, dass auf diesen Gebieten Österreich „noch“ eine Insel der Seligen ist. Detail am Rande: Für das klare Nennen der Missstände bekam Buschkowksy übrigens Drohungen – nicht von Migranten, sondern aus der militanten linksradikalen Szene.