Einwanderung: Weniger Österreicher, mehr Ausländer

In einer Pressekonferenz am Dienstag präsentierte die Statistik Austria ihre neuesten demographischen Daten. Diese zeigen ein eindeutiges Bild: Während die Ausländerzahlen erneut gestiegen sind, schrumpft die Anzahl der Österreicher.

Die österreichische Bevölkerung wächst derzeit um etwa ein Prozent im Jahr. Grund ist dafür vor allem die massive Einwanderung. So stieg die Anzahl der ausländischen Staatsbürger 2015 um fast 120.000. Bei einem großen Teil der Einwanderer handelt es sich um Asylwerber. Die Anzahl der Österreichischen Staatsbürger sank indes um über 5.000. Derzeit zählt Österreich etwa 8,6 Millionen Einwohner. Bis 2020 soll die Bevölkerung Österreichs die Neun-Millionen-Marke überschreiten.

Für den freiheitlichen Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek ein Grund zur Besorgnis: „Diese Entwicklung ist eine Ohrfeige für die Politik der letzten Jahre, die auf Einwanderung statt auf die Förderung einheimischer Familien gesetzt hat. Dass sich angesichts solcher Zahlen immer mehr Österreicher fremd im eigenen Land fühlen, ist mehr als verständlich.“ Anstelle der multikulturellen „Willkommenskultur“, sei es nun an der Zeit für die Stärkung der österreichischen Jungfamilien. Auch die Abwanderung insbesondere gut ausgebildeter Österreicher müsse gestoppt werden, betont Podgorschek.