Erste Polizeiposten geschlossen

Früher als geplant hat das Innenministerium mit der Schließung von Polizeidienststellen begonnen. Bereits am 1. Mai wurden österreichweit 34 Posten zugesperrt, sechs davon in Oberösterreich. Ursprünglich sollten die von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) geplanten „Umstrukturierungen“ erst im Juni erfolgen. „Das ist ein Kahlschlag bei der Sicherheit. Weniger Polizeiposten bedeuten weniger Sicherheit“, hält FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner seine Kritik an den Sparplänen aufrecht.

Am Feiertag letzte Woche blieben die Dienststellen St. Wolfgang, Waizenkirchen, Hinterstoder, Wilhering, Raab und Oberneukirchen bereits zu. Für die Menschen in diesen Regionen bedeutet das, dass die Polizei, wenn sie gebraucht wird, aufgrund längerer Anfahrtswege noch später eintrifft. Aus FPÖ-Sicht grenzen die Polizeipostenschließungen deshalb an grobe Fahrlässigkeit. „Laut Kriminalitätsstatistik steigen die Eigentums- und Gewaltdelikte stetig an. Gleichzeitig Polizeiposten zu schließen ist höchst unverantwortlich“, kritisiert Haimbuchner.

Oberösterreich ist von den Schließungen mit insgesamt 21 Polizeiposten im Bundesländervergleich überdurchschnittlich betroffen. „Gemeinsam mit der Bevölkerung werden wir weiterhin für mehr Sicherheit eintreten. Das Drüberfahren aus Wien muss ein Ende haben!“, zeigt sich Haimbuchner kämpferisch. „Wir sammeln weiterhin Unterschriften, um diesen Sicherheitskahlschlag mittels Petition zu stoppen“, so der freiheitliche Landesparteiobmann.

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