EU-Abg. Mag. Obermayr: „Alle rechtlichen Möglichkeiten zur Begrenzung von Glyphosatanwendung ausschöpfen!“

Schadensbegrenzung ist Gebot der Stunde

„Gegen unseren Willen ist die EU-weite Zulassung von Glyphosat leider angenommen worden. Jetzt gilt es, auf nationalstaatlicher Ebene die Schadensbegrenzung unverzüglich anzugehen“, erklärt heute MEP Mag. Franz Obermayr.

„Runder Tisch“

„Es ist zum Schutz der österreichischen Konsumenten wesentlich, dass die Anwendungen vor allem im landwirtschaftlichen aber auch im  nicht-landwirtschaftlichen Bereich österreichweit auf ein möglichst geringes Maß reduziert werden“, sagt Obermayr und fordert die Bundesregierung auf, „rasch Gespräche in Gang zu bringen“.

Rechtliche Möglichkeiten prüfen und ausschöpfen

Dazu müssen Vertreter der zuständigen Ministerien wie Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie aus dem Gesundheitsministerium gemeinsam mit Ländervertretern und Großanwendern an einen Tisch gebracht werden, um die rechtlichen Möglichkeiten zu einer Begrenzung der Anwendung von Glyphosat zu besprechen und rechtlich haltbare Maßnahmen zu beschließen.

„Die Republik Österreich muss jedenfalls mit gutem Beispiel vorangehen, und auf ihren Flächen die Glyphosatanwendung untersagen,“ so Obermayr. Dazu gehören öffentliche Parks und Gärten, aber auch Spielplätze.