EU-Abg. Mag. Obermayr: Asylzuerkennung wegen Dürre überfordert unsere Möglichkeiten

Folgen von „Klima-Asyl“ werden verschwiegen – Hilfe vor Ort erreicht mehr Menschen

Das Bundesverwaltungsgericht in Wien hat vor wenigen Tagen den subsidiären Schutz für einen Somalier aufgrund einer Dürre in dessen Heimat verlängert.  „Bei allem Verständnis für den Wunsch einer sozialen Besserstellung und trotz der Kenntnis der klimatischen Bedingungen südlich der Sahelzone ist die Zuerkennung eines Asylstatus auf dieser Grundlage enorm problematisch“, sagt heute dazu der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Franz Obermayr.

Über die Folgen, die eine solche Asyl-Politik für Europa haben könnte, werde wenig gesprochen, meint Obermayr. Entscheidet man im Zweifel zu Gunsten der Antragssteller, stellt man Millionen von Menschen eine Freikarte für ein Leben in Europa aus. „In kürzester Zeit sind die Möglichkeiten der Sozialsysteme überdehnt und die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung überfordert“, erklärt Obermayr.

Bei Dürren, Hitzewellen und  Überschwemmungen gelte wie bei anderen Katastrophen: „Großzügige Hilfe vor Ort. Die ist nicht nur billiger, sondern erreicht auch wesentlich mehr Menschen als das Gewähren von Asyl in Europa“, so der freiheitliche EU-Mandatar abschließend.