EU-Abg. Mag. Obermayr: Herkunft gefährlicher Produkte in globalen Produktionsketten schwer nachvollziehbar!

Schwarze Listen für Firmen, die sich nicht an europäische Produktsicherheitsnormen halten

Durch globale Produktionsketten ist es oft schwierig die Herkunft eines Produktes nachzuvollziehen: „Im RAPEX Schnellwarnsystem der EU für gefährliche Produkte können ca. 10% der aufgegriffenen Waren nicht zum Hersteller zurückverfolgt werden!“ kritisiert der freiheitliche Europamandatar Mag. Franz Obermayr in der heutigen Debatte zur Produktsicherheit im Europäischen Parlament in Straßburg.

Es brauche daher härtere Strafen für Firmen, die nichtkonforme oder potentiell gefährliche Waren anbieten. „Unternehmen, die wiederholt und vorsätzlich gegen europäische Sicherheitsnormen verstoßen, sollen auf einer EU-weiten schwarze Liste an den Pranger gestellt werden“, fordert Obermayr.

Auch die „Made In“ Kennzeichnung sei ein interessanter Ansatz. Obermayr moniert allerdings, dass Sie nur die Information über den letzten substantiellen Verarbeitungsschritt liefere. Dies sei in manchen Produktionssparten wenig aussagekräftig über die Qualität.