EU-Abg. Mag. Obermayr: Lückenlose Nano-Kennzeichnung ist unerlässlich, unerwünschte Nebenwirkungen noch nicht ausreichend erforscht

Nanopartikel kommen auch bei Lebensmitteln vermehrt zum Einsatz

„Die wenigsten Konsumenten wissen, wie breit gefächert Nano-Materialien bereits im Handel sind“, meint der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr.

„Es sind längst nicht nur Textilien oder Kosmetika, denen die Kleinst-Inhaltsstoffe erwünschte Produkteigenschaften verleihen sollen. Auch die Nahrungsmittelindustrie bringt verbreitet Nanopartikel zum Einsatz. Um Verbrauchern diesbezügliche Informationen zukommen zu lassen, ist eine entsprechende Produkt-Kennzeichnung unerlässlich.“

Immerhin sei im Bereich Nanotechnologie vieles zugelassen, was Kritikern zufolge längst nicht ausreichend auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen erforscht sei. „Deshalb“, so Obermayr, „ist es begrüßenswert, dass das EU-Parlament darauf besteht, eine lückenlose Kennzeichnung sicherzustellen, die alle Nano-Inhaltsstoffe umschließt, bereits zugelassene ebenso wie noch zuzulassende.“