EU-Abg. Mag. Obermayr: Terrorverdächtige Muslimbruderschaft will Hauptquartier von London nach Graz verlegen

Genaue Durchleuchtung durch österreichisches BVT und klare Abgrenzung durch EU-Vertreter gefordert

„Wie ich bisher bereits mehrfach aufgezeigt habe, planen radikal-islamische Vereine eine Ausweitung ihrer undemokratischen und fundamentalistischen Ideen in der EU! Neben ihrer Einflussnahme auf Institutionen der EU scheinen sie ihre Aktivitäten auch in den Mitgliedsstaaten auszuweiten“, stellt der EU-Abgeordnete der FPÖ Mag. Franz Obermayr fest.

Nachdem der ägyptischen Muslimbruderschaft in Großbritannien eine genaue Untersuchung ihrer Verbindungen zu terroristischen Aktivitäten angedroht worden ist, will diese verschiedenen Medienberichten zufolge ihr Europa-Hauptquartier von London nach Graz verlegen.

Kurz nach dem Sturz des ägyptischen Interims-Präsidenten Mohammed Mursi wurde auch dessen Muslimbruderschaft verboten. „Ich erwarte mir hierbei von den österreichischen Behörden, dass diese die allfälligen Verbindungen der Muslimbruderschaft zum Terrorismus mindestens genauso gut durchleuchten, wie dies in Großbritannien der Fall gewesen wäre. Wir dürfen bei uns nicht dulden, dass Organisationen wie die Muslimbruderschaft unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung für ihre terroristischen Zwecke missbrauchen! Eine Ausweitung der Aktivitäten der Muslimbruderschaft in Österreich ist ein klarer Fall für das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung.“

Strikt abzulehnen sei es auch, dass offizielle Vertreter der EU ihren Namen hergeben und Aktivitäten der Muslimbruderschaft noch durch ihren Ehrenschutz oder ähnliches unterstützen.