EU-Abg. Mag. Obermayr: Verzicht auf CO2-Gebühren für außereuropäische Fluggesellschaften zeigt Erpressbarkeit der EU

EU-Staaten vor Airbus-Lobbyisten eingeknickt

„Auf Druck der Luftfahrtindustrie und nach Drohungen aus den USA und China kippen die EU-Staaten die geplante CO2-Gebühr für Interkontinentalflüge“, hält der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr fest. „Das ist ein Beleg mehr für die Rückgratlosigkeit, mit der europäische Interessen verraten und verkauft werden, ist der internationale Druck nur groß genug.“

„Wir sind weit entfernt davon, uns als ’starke EU‘ gegen globale Mitbewerber durchsetzen zu können, wie die selbstgefällige Propaganda des Brüsseler Establishments uns glauben machen will“, betont Obermayr. „Es ist geradezu grotesk, dass auch künftig nur europäische Fluggesellschaften, die den EU-Luftraum nutzen, zur CO2-Zertifikate-Kassa gebeten werden.“

„Denn“, so Obermayr weiter“, wir wissen aus den Daten des vergangenen Jahrzehnts, dass dem Klima wenig geholfen ist, wenn die EU einen Bruchteil der Emissionen einspart, die, im selben Zeitraum, z. B. in Schwellenländern mehr ausgestoßen werden. Wir wissen weiters, dass Langstreckenflüge für rund 80 Prozent der Luftfahrt-Abgase verantwortlich zeichnen, die insgesamt 5 Prozent des vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Ausstoßes ausmachen. Es ist daher gänzlich inakzeptabel, die europäische Umweltpolitik aus der Airbus-Konzernzentrale steuern zu lassen und so zu tun als trage die fortgesetzte wirtschaftliche Selbstschwächung Europas zur in sich fragwürdigen Klimarettung bei.“