EU-Abg. Mag. Obermayr: EU soll sich endlich realen Herausforderungen stellen!

Öko-Design-Richtlinie ist Instrument zur Schaffung beliebiger Kunstprobleme

„Es kann nicht sein, dass die – numerisch und an Folgeproblemen – ausufernde Masseneinwanderung nach Europa das einzige bleibt, wo Brüssel nicht regulierend eingreift“, meint der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. „Hier wären strikte Regularien dringend geboten, wie sämtliche sicherheits- und sozialpolitische Parameter zeigen. Statt aber endlich die Probleme der Europäer anzupacken und die sprichwörtliche Realitätsferne Schritt für Schritt in Bürgernähe umzuwandeln, ignoriert die EU die großen Herausforderungen, um Kapazitäten für die akribische Auseinandersetzung mit dem Belanglosen frei zu haben.“

Nach zu salzigem Gebäck, unkorrekt gekrümmten Gurken, Quecksilberlampen statt Glühbirnen und genormten Traktorsitzen sei man bezüglich falschem Regulierungsfokus einiges gewohnt, meint Obermayr. Die zunehmende Eigendynamik der sogenannten Öko-Design-Richtlinie halte aber zahlreiche weitere Schildbürgerstreiche bereit, die auch vor Stromkabeln, Fenstern, Staubsaugern und Kaffeemaschinen nicht Halt machen würden.

„Dabei sollte das Beispiel der angeblich sparsamen Duschköpfe Warnung genug sein“, betont Obermayr. „Der bereits jetzt reduzierte Wasserverbrauch geht weiter zurück, Abflussrohre müssen deshalb extra gespült werden, um Ablagerungen und etwaige Verkeimungen zu verhindern, dazu wird mitunter mehr Wasser benötigt als zunächst eingespart wurde. Das ist aufgelegter Nonsens, dem auch nicht beizukommen sein wird, indem der verschwenderische Protz-Wasserhahn dank Brüssels Gnaden irgendwann zur Sparwasserhenne eingegendert wird. Mehr denn je braucht Europa klare Prioritätensetzungen, die bei den realen Problemen ansetzen anstatt immer neue Kunstprobleme zu schaffen, mit denen von einer zunehmend ungemütlicher werdenden Realität abgelenkt werden soll.“