FA-Knoll zu Antifa-Seminar der Gewerkschaftsjugend in Barcelona: Sponsert AK Molotow-Cocktailparty der GPA-djp Jugend?

„Seit wann gibt es Zusammenarbeit von GPA mit Antifa, Herr Stangl?“

Einzelne Fachgewerkschaften werden von der Arbeiterkammer jährlich mit erheblichen Summen subventioniert. Die Gewerkschaften haben somit zusätzlich zu den von ihren Mitgliedern eingehobenen Beiträgen Gelder. Fragt man nach, so werden diese Subventionen durch die AK mit Bildungsmaßnahmen gerechtfertigt. Nunmehr gab es Anfang September ein Seminar der GPA in Barcelona, zeigt der Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, AK-Vorstand Gerhard Knoll auf. „Vom 7. bis 10. September trafen sich Jugendliche in Barcelona zu einem Antifa-Seminar. Schüler, Studierende, Zivildiener und Lehrlinge im ersten Lehrjahr hatten 105 Euro Selbstbehalt, Lehrlinge im zweiten und dritten Lehrjahr zahlten 155 Euro und Angestellte mussten 195 Euro für Flug samt Antifa-Seminar bezahlen. Der Rest der Kosten wurde von der GPA-djp Jugend übernommen“, fordert Knoll eine Stellungnahme von Geschäftsführer Andreas Stangl ein. „Als Geschäftsführer der GPA-djp will ich von ihm Auskunft darüber, seit wann die Zusammenarbeit von der GPA mit der Antifa besteht und welche Subventionen der Arbeiterkammer – immerhin Pflichtmitgliedsbeiträge der Arbeitnehmer – verwendet wurden.“

„Das Seminar zeigt auf, dass die GPA offensichtlich keine Berührungsängste mit der Antifa hat“, erinnert Knoll daran, dass die Antifa meist mit Ausschreitungen, Gewalt und Zerstörung verbunden sei – zuletzt etwa im Rahmen des G-20-Gipfels in Hamburg. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer werden zu dieser Thematik eine Anfrage in der Arbeiterkammer einbringen. „Es kann nicht sein, dass die GPA offenbar eng mit der Antifa zusammenarbeitet und Jugendliche mittels Seminaren an die linksautonome Szene heranführt. Die finanziellen Mittel müssen offengelegt werden“, so Knoll abschließend.