Fast 40 Prozent der arbeitslosen Oberösterreicher haben Migrationshintergrund

18.863 der 50.680 im Jänner arbeitslosen Oberösterreicher waren Menschen mit Migrationshintergrund. Der Großteil dieser Gruppe, nämlich knapp 74 Prozent, kann lediglich einen Pflichtschulabschluss vorweisen. „Wer bis heute noch daran gezweifelt hat, dass die Zuwanderung der Vergangenheit eine Zuwanderung in das Sozial- und Versicherungssystem gewesen ist, hat es jetzt schwarz auf weiß“, mahnt der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Manfred Haimbuchner, aufgrund dieser alarmierenden Zahlen konsequente Handlungen ein.

Haimbuchner fordert, dass sowohl EU-Bürger, als auch Drittstaatsangehörige nach einer längeren Dauer der Arbeitslosigkeit ausgewiesen werden. Ihn stört vor allem, dass man derzeit lediglich innerhalb von zwei Jahren ein Jahr der Beschäftigung nachweisen muss, um das Arbeitslosengeld in Anspruch nehmen zu können.

Außerdem will der freiheitliche Landeschef Zugangssperren für EU-Bürger verhängen. „Wir brauchen eine Flexi-Klausel zum Schutz des heimischen Arbeitsmarkts“, so Haimbuchner. Sollte sich die Konjunktur erholen, könne die Freizügigkeit für entsprechend Qualifizierte wieder zum Tragen kommen.