FPÖ-Deimek: Neue rote Erblehen im ÖIAG-Vorstand?

Steuerzahler bluten für roten Vorstandssessel

Die Aufwertung der ÖIAG ist an ein großkoalitionäres Vorstandsduo geknüpft. Neben Rudolf Kemler wird es in Zukunft einen zweiten – vermutlich der SPÖ zuzuordnenden – Vorstand geben. Als aussichtsreicher Kandidat wird Wolfgang Hesoun gehandelt. „Wo ist der neue Regierungsstil? Diese rotschwarzen Farbenspiele auf Steuerzahlerkosten sind mehr als nur penetrant. Warum soll der Steuerzahler ein rotes Erblehen bezahlen müssen?“, kritisiert FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek.

Der Vorstand der ÖIAG wird um einen Sessel erweitert werden. Die SPÖ hat augenscheinlich einen Posten für einen Gefolgsmann gesichert. Als aussichtsreiche Kandidaten gelten Wolfgang Hesoun, Christoph Matznetter und Alexander Wrabetz. „Hesoun winkt offiziell noch ab, wir werden sehen, was passiert, wenn die Luft bei Siemens rund um ihn noch etwas dünner wird. Gitti Ederer lässt grüßen“, kommentiert Deimek das Geschehen. „Dass sich die SPÖ einen Vertrauensmann im Vorstand der ÖIAG wünscht, kostet den Steuerzahler wohl 500.000 Euro im Jahr. Dafür wird die Löwelstraße die Rechnung bei den nächsten Wahlen präsentiert bekommen“, kritisiert der Abgeordnete die ewigen Farbenspiele.

„Ich frage mich, wo der neue Stil in der Regierungsarbeit bleibt. Warum braucht ein ÖVP-naher Vorstand einen roten Aufpasser oder umgekehrt? Wo bleibt der wirtschaftliche Ansatz in der ÖIAG – oder leben wir in einem rotschwarzen Feudalstaat?“, schließt Deimek.