FPÖ fordert „Bildung NEU“

Die aktuelle Spardebatte im Bildungsbereich zeigt die Notwendigkeit einer Totalreform auf: „Der Bildungsbereich muss völlig überdacht und überarbeitet werden“, so FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner anlässlich der Frühjahrsklausur der Freiheitlichen Oberösterreich in Grünau. Es sei viel zu wenig, so wie die SPÖ einfach nur abenteuerliche Sparmaßnahmen zu verordnen. „Jetzt ist eine grundlegende Änderung im österreichischen Bildungssystem notwendig“, fordert Steinkellner.

„Wir müssen unsere Kinder klüger machen und dafür brauchen sie die bestmögliche Ausbildung“, ergänzt Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner. Er möchte „das Leistungsdenken generell fördern“. Entsprechende Leistungsüberprüfungen sollen von einer schulunabhängigen Stelle kommen und bereits in der Volksschule beginnen und nicht erst bei der Zentralmatura. „Unsere Kinder müssen fit gemacht werden, um im internationalen Wettbewerb auch bestehen zu können“, so Haimbuchner.

Wenn es nach den Freiheitlichen geht, soll der Bund nur mehr die Grundsätze vorgeben, wie etwa die Bildungsziele und -inhalte. „Wesentliche Bereiche müssen den Ländern übertragen werden. Insbesondere die Organisation und -aufsicht für alle Schulen“, argumentiert Steinkellner. ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer habe die diesbezüglichen, freiheitlichen Forderungen bereits übernommen. Steinkellner: „Nun muss er die Regierung in Wien überzeugen, die föderalen Ideen aus Oberösterreich zu übernehmen.“