FPÖ-Forderung: Erstaufnahmelager in Afrika und im Nahen Osten

Europa ist derzeit mit einer Rekordzuwanderung konfrontiert. Die Krisen in Afrika und im Nahen Osten haben immense Flüchtlingswellen ausgelöst. Hinzu kommt eine immer größer werdende Menge an Wirtschaftsflüchtlingen, die in Europa ihr Glück suchen. Die Schleppermafia bringt die meist seeuntauglichen Boote gezielt nur aufs offene Meer hinaus, im Wissen, dass die Hilfsbedürftigen von Rettungskräften ohnehin nach Europa gebracht werden. Die von den anderen Parteien geforderte Ausweitung des Seenotrettungsprogrammes „Triton“ wäre allerdings nichts anderes als eine weitere Unterstützung der Schlepperbanden und ihres unmenschlichen Geschäftes.

Die FPÖ fordert die Einrichtung von Erstaufnahmezentren in Afrika und dem Nahen Osten. In diesen soll die Prüfung der Asylanträge stattfinden. Nur wer tatsächlich einen Asylgrund vorweisen kann, soll Europa betreten. Diese Flüchtlinge gehören nach einem fairen Verfahren auf die EU-Staaten aufgeteilt. Wer illegal nach Österreich einreist, soll wie vom Dublin-III-Verfahren vorgesehen in das Land zurückgebracht werden, in dem er das erste Mal die EU betreten hat und seinen Antrag dort stellen.