FPÖ gegen flächendeckende Lkw-Maut

Die Pläne der Verkehrsreferenten der Länder, eine flächendeckende Lkw-Maut einzuführen, sorgen für Proteste seitens der Wirtschaft. Auch Oberösterreichs Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) stellt sich gegen das neue Mautkonzept.

Der freiheitliche Landespolitiker kritisiert die Idee der Landesverkehrsreferenten, die Maut auch auf Landes- und Gemeindestraßen auszuweiten. Diese würden laut Steinkellner die heimischen Betriebe und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich nachhaltig schädigen. „Einerseits wird die Landflucht und das überproportionale Wachstum der Ballungsräume – mit all den erwachsenden Nachteilen – beklagt und andererseits befeuert man genau solche negativen Entwicklungen mit derartigen Maßnahmen“, betont der Landesrat.

Für Steinkellner ist klar, dass dieser Schritt viele transportintensive Unternehmen dazu zwingen würde, ihren Sitz an eine überregionale Straße oder Autobahn zu verlegen. „Für kleinere Unternehmen könnte eine solche Maßnahme wettbewerbsschädigend und sogar existenzbedrohend sein“, prophezeit der Infrastruktur-Landesrat. Zudem wäre diese Entwicklung auch „eine zusätzliche Belastung auf unsere Bürger“, da diese die entstehenden Kosten durch höhere Preise ausgleichen müssten. „Ich werde mich daher auch weiterhin gegen diese Maut aussprechen“, unterstreicht Landesrat Steinkellner.