FPÖ sagt Nein zum Asylzentrum in Wels

Wels ist als Messestadt bekannt. Wels ist aber auch für einen Ausländeranteil von 23,36 Prozent und einen Migrantenanteil von 31,13 Prozent bekannt. Außerdem werden dort bereits rund 180 Asylanten, hauptsächlich aus Syrien und Afghanistan, betreut. Dennoch soll es jetzt laut zuständiger SPÖ-Landesrätin Gertraud Jahn und ihrem Genossen, Bürgermeister Peter Koits sowie Vizebürgermeister Peter Lehner von der ÖVP ein Asylzentrum in der alten Frauenklinik geben. In dem rund 23.000 Quadratmeter großen Areal sollen bis zu 60 weitere Asylwerber untergebracht werden. Dazu kommt von der FPÖ ein klares Nein. Die Freiheitlichen haben eine Unterschriftenaktion gestartet, um das Asylzentrum in Wels zu verhindern.

Unterstützen Sie die Welser Freiheitlichen mit Ihrer Unterschrift, um Oberösterreichs größtes Asylzentrum mit 23.000 Quadratmetern zu verhindern!

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Die Welser FPÖ lehnt es strikt ab, Flüchtlinge in der ehemaligen Klinik unterzubringen.
FPÖ-Vizebürgermeister Andreas Rabl

Auf Basis der derzeitigen Widmung sei die Unterbringung von Flüchtlingen gesetzwidrig, kritisieren die Freiheitlichen. „In diesem Gebäude mit der Sonderwidmung Krankenhausanstalt dürfen lediglich kranke Personen für die Dauer ihrer Krankheit untergebracht werden“, zeigt der Welser FPÖ-Vizebürgermeister Andreas Rabl auf. Dazu komme, dass die von SPÖ und ÖVP angekündigte sechsmonatige Befristung der Unterbringung nicht sichergestellt werden könne. „Wels erfüllt – bezogen auf die Bevölkerung – bereits jetzt die Flüchtlingsquote. Eine zusätzliche Belastung ist der Bevölkerung nicht zumutbar“, stellt Rabl klar.