FPÖ will Beratungsstellen für rückreisewillige Zuwanderer

Im letzten Jahr gab es 215 Prozent mehr Asylanträge als 2014, fast die Hälfte der Anträge wurden bereits rechtskräftig abgelehnt. Alleine 2016 bekamen schon mehr als 13.000 Asylwerber negative Bescheide zugestellt und müssten – eigentlich – unser Land verlassen.

Unter den Zuwanderern wollen viele sogar freiwillig in ihre Heimat zurück. Eine kürzlich veröffentliche Umfrage unter Türken in Österreich zeigt, dass mehr als die Hälfte der Befragten bereit wäre, unser Land sofort zu verlassen.

Die FPÖ will den rückkehrwilligen Zuwanderern jetzt unter die Arme greifen. „Das Innenministerium soll österreichweit Beratungsstellen für rückkehrwillige Zuwanderer einrichten“, fordert FPÖ-Bundesrat Michael Raml. „Vor allem in Wien wird angesichts des hohen Ausländeranteils wohl besonderer Bedarf herrschen. Hier finden sich bestimmt kompetente Berater und ein leerstehendes Büro im Eigentum des Bundes.“

Von Geldleistungen als Motivation zur Rückreise hält der FPÖ-Politiker aber nichts, auch wenn 40 Prozent der befragten Türken angegeben haben, sie würden Österreich nur unter finanziellen Anreizen verlassen. „Eine ‚Ausreiseprämie‘ gibt es sicher nicht!“, sagt Raml kopfschüttelnd. „Viele dieser Menschen haben lange von unserem ausgezeichneten Sozial- und Gesundheitssystem profitiert und dem Staat viel gekostet.“