Freiheitliche Arbeitnehmer: Der Steuerwahnsinn muss ein Ende haben!

AK-Rat Fuchs: „Wer fleißig arbeitet muss belohnt, nicht bestraft werden“ 

41,5 Cent jedes verdienten Euros gehen laut den neuesten Statistiken an den Staat. Österreich liegt damit auf Platz drei innerhalb der EU. „Dort, wo es notwendig wäre im Spitzenfeld zu sein, schafft es unser Staat nicht, die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen. Wenn es um Belastungen der Bürger geht, ist Österreich jedoch in einer Vorreiterrolle“, bringt der freiheitliche Arbeiterkammerrat aus dem Salzkammergut, Anton Fuchs, seine Kritik „am Steuerwahnsinn in Österreich“ auf den Punkt. „Wer fleißig arbeitet muss belohnt werden. Der derzeitige Steuerwahnsinn ist in Wahrheit eine Bestrafung.“ Österreich landete beim PISA-Test im Jahr 2012 in der Kategorie Lesen und Naturwissenschaften auf Platz 21. „Bei den Steuern im EU-Vergleich sind wir jedoch auf dem dritten Platz“, weist dies aus Sicht der Freiheitlichen Arbeitnehmer auf einen Systemfehler hin. Selbstverständlich könne man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. „Doch was sich hier abzeichnet ist katastrophal“, verweist Fuchs darauf, dass die Steuern auf Arbeit in den letzten zehn Jahren um 0,7 Prozent gestiegen sind.

„Auf der einen Seite wird den arbeitenden Menschen das Geld weg genommen, andererseits beklagt man, dass es der Wirtschaft nicht gut geht. Der Konsum – und somit die Wirtschaft – kann nicht angekurbelt werden, wenn tausende Bürger am Ende des Geldes noch so viel Monat über haben. Nicht wenige in unserem Land müssen jeden Cent umdrehen und sich überlegen, ob so manche notwendige Anschaffung überhaupt leistbar ist. Immer weiter steigt die Inflation – hauptsächlich durch Teuerungen bei den Lebensmitteln, aber auch die tägliche Fahrt zur Arbeit wird für so manchen zum Luxus. Die Unwissenheit über das tägliche Leben hat bereits Eugen Freund bewiesen, der keine Ahnung hat, wie viel in unserem Land ein Arbeiter verdient. Offensichtlich haben aber auch die Vertreter von SPÖ und ÖVP keine Ahnung von den Sorgen und Nöten der Bürger in diesem Land. Den Menschen droht ein neues Sparpaket, ihre eigenen Spesen und Aufwandsentschädigungen erhöhen die Regierungsparteien unverschämt auf Kosten der Steuerzahler. Dieser Zustände sind untragbar“,  so Fuchs.

„Dem Mittelstand und den Ärmsten geht es längst nicht mehr so gut, wie so mancher Politiker gerne glauben möchte. Wer ein Einkommen hat, von dem der Durchschnittsbürger weit entfernt ist und nur träumen kann, wer nicht auf den billigsten Preis bei Milch und Brot achten muss, hat längst den Bezug zur Realität verloren. SPÖ und ÖVP müssen endlich aus ihrem Dornröschen-Schlaf aufwachen und handeln. Die Steuern auf Arbeit in unserem Land müssen umgehend gesenkt werden. Dann können sich die Österreicher wieder etwas mit ihrem Einkommen leisten. Jeder Bürger in diesem Land wäre froh, wenn wir in Zukunft beim EU-Steuervergleich auf einem der hintersten Plätze landen“, schloss Fuchs.