Freiheitliche Arbeitnehmer: FSG mehr Glaubensrichtung als Fraktion!

„Eine Fraktion, die meint, sie wäre eine Religion“

Für den Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, AK-Vorstand Manfred Pühringer zeigte bei der gestrigen konstituierenden Sitzung der Arbeiterkammer die FSG einmal mehr ihr wahres Gesicht. „Von roten Nelken bis zur musikalischen Einlage, bei der die Internationale gespielt wurde, zogen die Sozialisten alle Register.“

Eigentlich sollte die erste Vollversammlung der AK nach der Wahl den Zweck erfüllen, die Wahlen des Präsidenten, der Vizepräsidenten, Vorstandsmitglieder und der Mitglieder des Kontrollausschusses zu vollziehen. Dazu kommen dann noch Abstimmungen über Resolutionen und Anträge. „Die gestrige Sitzung war in Wahrheit eine Politshow der Genossen, es wurden die religiösen Ansichten der FSG zur Schau gestellt.“ Die rote Nelke ist schon gewohntes Schmuckstück. „Aber als wäre es nicht schon genug, wurde in der ersten Pause die Internationale mit Gitarrenklängen angestimmt. Offenbar gingen Kalliauer und seine FSG-Genossen davon aus, dass keiner merkt, wenn sie ihren Fraktions-Glauben öffentlich praktizieren.“

„Das war aus unserer Sicht keine konstituierende Sitzung, das war eine sozialistische Parteiveranstaltung. Ja zu einem feierlichen Rahmen. Doch was zu viel ist, ist zu viel“, kritisierte Pühringer abschließend.