Freiheitliche Arbeitnehmer: Nein zu staatlich geförderten Luxuspensionen!

„Senioren mit geringer Pension werden wieder die Dummen sein“ 

„Jene, die schon jetzt eine sehr geringe Pension beziehen, werden wieder die Dummen sein.“ Dieser berechtigten Kritik von FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache am neuen Pensionsmodell in der heutigen Parlamentsdebatte schließt sich AK-Rat Anton Fuchs vollinhaltlich an.  „Wir brauchen endlich ein faires Pensionssystem in unserem Land. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss auch seinen Ruhestand genießen können. Die Regierung hat dringenden Handlungsbedarf.“

„Was hier beschlossen wird, ist eine reine Augenauswischerei“, so der freiheitliche Arbeiterkammerrat aus dem Salzkammergut. Jene, denen es an nichts mangelt, werden künftig 9.060 Euro zusätzlich zur ASVG-Höchstpension dazu bekommen. „Aber die, die mit einer Pension zwischen 900 und 1.200 Euro das Auslangen finden müssen, schauen einmal mehr durch die Finger“, nennt Fuchs auch Zahlen: Bereits jetzt müssen rund 240.000 Pensionisten in unserem Land im untersten Einkommensbereich ihr Leben meistern. „Sie werden mit Pensionserhöhungen abgespeist, die unter der Inflationsrate liegen. Das sind nicht einmal mehr Almosen“, so der FA-Arbeiterkammerrat.

Viele Arbeitnehmer in diesem Land haben Schwerarbeit geleistet, waren ihr ganzes Leben lang berufstätig, übt Fuchs an der ASVG-Pension in der derzeitigen Form Kritik. „Zu viele Menschen im Ruhestand haben kein Auskommen mit dem Pensionseinkommen. Daher ist eine grundlegende Reform der Pensionen längst überfällig. Als erste Maßnahmen sind aus Sicht der Freiheitlichen Arbeitnehmer die Inflationsanpassung und ein einheitliches ASVG-Pensionssystem höchst an der Zeit“, forderte Fuchs abschließend.