Freiheitliche Bauernschaft: Landwirte für Borkenkäfer-Schäden aus Katastrophenfonds entschädigen

Der Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft Oberösterreich, LAbg. LKR Ing. Franz Graf sprach sich heute dafür aus, „dass Waldbauern für Schäden verursacht durch den Borkenkäfer aus dem Katastrophenfonds des Landes entschädigt werden sollen.“ Graf verwies darauf, dass allein diesen August 150.000 Festmeter Schadholz aus Sturmereignissen anfallen. Allein in Oberösterreich sei zudem mit mehr als 300.000 Festmeter Käferschadholz zu rechnen.

Der Schadholztransport sei bereits zum Erliegen gekommen. Das erschwere die Aufarbeitungsbemühungen der Waldbesitzer zusätzlich. „Konkret soll es eine flächenbezogene Aufarbeitungsförderung für den Schadholzanfall geben. Damit soll geschädigten Waldbauern zumindest ein Teil des Schadens ersetzt werden und sie bei ihren schweren Aufarbeitungsarbeiten unterstützen“, so Graf.

„Da es auf Grund nationaler Abänderungen keine Aufarbeitungsförderung aus EU-Mitteln zur ländlichen Entwicklung gibt, müssen Kleinwaldbesitzer aus Sicht der Freiheitlichen Bauernschaft umgehend mit Mitteln aus dem Katastrophenfonds unterstützt werden“, schloss Graf.