Freiheitlicher Lehrerverein: Meldestelle parteipolitikfreie Schule ist im Sinne der Lehrerschaft

„Weder Denunziation noch Vernaderung, sondern Recht der Schüler auf freie Meinungsbildung“

Klare Worte findet der Landesobmann des Freiheitlichen Lehrervereins Oberösterreich, Prof. Dipl- Ing. Harald Sander „zur linken Aufregung gegen die Meldestelle parteipolitikfreie-schule.at. Anstatt angebliche Denunziation und Vernaderung zu befürchten, sollte es im Interesse aller Lehrer sein, dass nun endlich dafür Sorge getragen wird, dass das Schulunterrichtsgesetz eingehalten wird. Bei aller Aufregung darf man nämlich nicht vergessen, dass der Gesetzgeber festgelegt hat, dass Parteipolitik an Schulen nichts verloren hat.“

Der weit überwiegende Teil der Lehrerschaft hält sich an dieses Neutralitätsgebot, aber leider nicht alle. „Diese Kollegen müssen eindringlich an ihre Pflichten gegenüber den Schülern erinnert werden. Das Recht der Schüler auf freie Meinungsbildung ohne parteipolitischer Einflussnahme ist ein hohes Gut“, betont Sander.

Der Freiheitliche Lehrerverein begrüßt es daher ausdrücklich, „dass nunmehr die Möglichkeit geschaffen wurde, solche Fälle parteipolitischer Einflussnahme zu sammeln und an die zuständigen Stellen weiterzuleiten. Es geht nämlich nicht um Denunziation, sondern um Unterstützung des Landesschulrates in seinen Aufgaben.“