Grenzen kontrollieren statt Asylwerber durchwinken

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einem Interview mit dem deutschen Magazin „Focus“ angekündigt, die Grenzen Richtung Deutschland wieder unkontrolliert zu öffnen und die „Flüchtlinge durchzuwinken“, sollte es wieder zu einem Migrantenansturm wie im letzten Jahr kommen.

Diese Aussagen wurden scharf von den Freiheitlichen kritisiert. FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner bemerkt zu den Absichten von Kurz: „Ein Durchwinken wäre ein sicherheits- und gesellschaftspolitischer Wahnsinn und gleicht einer Amokfahrt. Stattdessen ist es höchst an der Zeit, endlich dafür zu sorgen, dass die heimischen Grenzen – da ja das Schengenabkommen nicht umgesetzt wird – endlich durch unser Bundesheer gesichert werden.“

Gleichzeitig zeigte Haimbuchner sich erstaunt über die ständigen Meinungswechsel des Außenministers, der je nach tagespolitischer Verfassung mal einen härteren und mal einen weicheren Kurs in seinen Aussagen präferiert.

Stattdessen spricht sich der FPÖ-Landeschef erneut dafür aus, „dass die Versäumnisse des Vorjahres endlich ausgemerzt werden. Die Menschen haben ein Recht auf Sicherheit und daher muss es endlich zur Überprüfung all jener kommen, die sich bereits in Österreich befinden. Denn wir kennen bis dato nicht lückenlos deren Identität und Herkunft.“