Grenzkontrollen nicht nur beim G7-Gipfel, sondern immer!

Die vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen in Deutschland hat eindeutige Ergebnisse geliefert: Bei bisher 43.000 Kontrollen wurden mehr als tausend Straftäter gestoppt, 120 gesuchte Verbrecher gefasst und etliche illegale Einwanderer und Schleuser dingfest gemacht. Eigentlich war die deutsche Polizei an den Grenzen zu Polen und der Tschechei auf der Suche nach gewaltbereiten Demonstranten, die gegen den G7-Gipfel auf Schloss Elmau (Bayern) demonstrieren wollten, stattdessen gingen der Exekutive zahlreiche andere Straftäter ins Netz. Die Delikte reichen von Rauschgiftschmuggel, über Autodiebstahl bis hin zu Menschenschmuggel.

„Die bereits jetzt vorliegenden Zahlen zeigen, dass die Grenzkontrollen nicht nur während eines G7-Gipfels nötig sind. Das Schengen-Abkommen ist gescheitert. Daher wäre es überfällig, endlich auch in Österreich wieder Grenzkontrollen im Interesse der Bürger für mehr Sicherheit einzuführen“, kommentiert FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner die Ergebnisse der deutschen Grenzkontrollen.

Die FPÖ hatte bereits bei der Abschaffung der Grenzkontrollen nach dem EU-Beitritt vor den möglichen Folgen durch kriminelle Ost-Banden gewarnt. Auch in den Folgejahren warnten die Freiheitlichen immer wieder vor gänzlich offenen Grenzen. Spätestens mit der Öffnung der Ostgrenzen im Jahr 2007 ist die Kriminalität rasant gestiegen. Die Zahl der Einbrüche allein in Oberösterreich etwa, die auf das Konto von gut organisierten Banden aus Südosteuropa gehen, sind weiter gestiegen. Exakt 1.442 Anzeigen in Folge von Einbrüchen wurden 2014 in Oberösterreich erstattet. Das waren vier Anzeigen pro Tag!

Dazu Haimbuchner: „Der Bürger muss vor den Folgen der steigenden Kriminalität geschützt werden. Daher gibt es zur Wiedereinführung der Grenzkontrollen keine Alternative.“