Grüne Politik ohne Rezepte

Bei der jüngsten TV-Konfrontation im ORF trafen am Dienstag FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner und Grünen-Spitzenkandidat Rudi Anschober aufeinander. In einer emotionalen Debatte zeigte Anschober einmal mehr, dass die Grünen keine Lösungsansätze für die aktuellen politischen Herausforderungen haben. So warf er zwar Manfred Haimbuchner vor, mit der Flüchtlingsdebatte Stimmung machen zu wollen, blieb aber die Antwort schuldig, wie denn die Grünen konkret das Asylchaos lösen wollen.

Haimbuchner stellte im Zuge der Debatte fest: „Die Grünen haben Humanität und Toleranz nicht für sich gepachtet. Wir importieren durch die Einwanderung auch kulturelle, soziale, wirtschaftliche und religiöse Probleme des Nahen Ostens“. Seiner Meinung nach sei „diese hysterische Willkommenskultur der Grünen auch eine Fehlleistung“. Es fehle an einer vernunftbetonten Politik in der Zuwanderungs- und Asylpolitik.

Haimbuchner sprach in puncto Flüchtlinge von einem „grausamen Erwachen“, vor dem die FPÖ seit Jahren gewarnt hätte. Der FPÖ-Spitzenkandidat warf Anschober auch vor, dass er eine Politik „nur gegen die FPÖ“ mache und betonte, dass sich die FPÖ schon immer für schnellere Asylverfahren und Grenzkontrollen eingesetzt habe. „Die Grünen sind eine echte Verbotspolizei, die sich mit klassischen Orchideenthemen beschäftigt: gegen das Rauchen, gegen Fleisch, gegen die Wirtschaft und vor allem gegen die FPÖ. Echte Konzepte erwartet man von den Grünen vergebens“, sagte Haimbuchner.

TV-Duell gegen Rudi Anschober (Die Grünen)

Die Grünen machen eine Politik gegen die FPÖ, gegen die Wirtschaft, gegen das Rauchen, gegen das Kruzifix. Aber für die Drogenliberalisierung sind sie schon. Ich mache Politik für die Oberösterreicher, für unsere Heimat! http://www.fpoe-ooe.at/gruene-politik-ohne-rezepte/

Posted by Manfred Haimbuchner on Mittwoch, 16. September 2015